Aufzughersteller Kone verhandelt offenbar über Kauf von TK Elevator
23.05.2026 · Quelle: wiwo.de · Originalbeitrag
Der finnische Aufzughersteller Kone führt laut einem Bloomberg-Bericht Verhandlungen über die Übernahme des Konkurrenten TK Elevator. Dazu arbeitet Kone mit Beratern an einem Übernahmeangebot in bar und in Aktien für das ehemalige Tochterunternehmen von Thyssenkrupp, das eigentlich dieses Jahr an die Börse gehen sollte. Ein offizielles Angebot könnte nach Abschluss der Unternehmensprüfung innerhalb weniger Wochen folgen. TK Elevator gehört seit 2020 den Finanzinvestoren Advent und Cinven, die damals rund 17,2 Milliarden Euro zahlten. Im vergangenen Jahr stieg der saudische Staatsfonds PIF über seine Tochter Alat mit 15 Prozent bei TKE ein und bewertete das Unternehmen mit 23 Milliarden Euro. Die Eigentümer streben nun bei einem Verkauf oder Börsengang eine Bewertung von mindestens 25 Milliarden Euro inklusive Schulden an.
Ein Zusammenschluss von Kone und TK Elevator wäre angesichts der Marktkonzentration ungewöhnlich, da TKE, Kone, Otis und Schindler gemeinsam den Markt für Aufzüge und Rolltreppen dominieren. Daher dürfte die EU-Kommission einen solchen Deal kartellrechtlich streng prüfen. Bereits 2020 hatte Kone gemeinsam mit CVC versucht, TK Elevator zu übernehmen, war jedoch Advent und Cinven unterlegen. Bislang galt der Verkauf von TKE an einen direkten Wettbewerber daher als unwahrscheinlich. Ein Abschluss der Transaktion bleibt aufgrund der regulatorischen Hürden und der Marktmacht der beteiligten Unternehmen offen.
Ein Zusammenschluss von Kone und TK Elevator wäre angesichts der Marktkonzentration ungewöhnlich, da TKE, Kone, Otis und Schindler gemeinsam den Markt für Aufzüge und Rolltreppen dominieren. Daher dürfte die EU-Kommission einen solchen Deal kartellrechtlich streng prüfen. Bereits 2020 hatte Kone gemeinsam mit CVC versucht, TK Elevator zu übernehmen, war jedoch Advent und Cinven unterlegen. Bislang galt der Verkauf von TKE an einen direkten Wettbewerber daher als unwahrscheinlich. Ein Abschluss der Transaktion bleibt aufgrund der regulatorischen Hürden und der Marktmacht der beteiligten Unternehmen offen.