Siemens Gerätewerk Erlangen treibt den Fabrikwandel voran
23.05.2026 · Quelle: produktion.de · Originalbeitrag
Das Siemens Gerätewerk Erlangen gilt als Vorbild für den modernen Fabrikwandel und zeigt, wie Digitalisierung, Künstliche Intelligenz (KI), digitale Zwillinge und das Industrial Metaverse die industrielle Wettbewerbsfähigkeit sichern. Im Rahmen des Maschinenbau-Gipfel-Salons am 17. Juni 2026 demonstriert das Werk mit Führungen, Diskussionen und dem Green-Lean-Digital-Ansatz die tiefgreifende Integration dieser Technologien in die laufende Produktion.
Siemens Erlangen kombiniert Nachhaltigkeit, schlanke Prozesse (Lean) und Digitalisierung zu einem ganzheitlichen Betriebssystem. Dadurch werden Prozessverbesserungen, intelligente Steuerung und nachhaltiges Handeln als synergetische Einheiten verstanden. Ziel ist es, die Produktion flexibler, nachhaltiger, schneller und qualitativ hochwertiger zu gestalten. Das Werk fertigt unter anderem Frequenzumrichter und Schaltgeräte und beweist, dass industrielle Produktion auch an Hochlohnstandorten wettbewerbsfähig bleiben kann.
Die Umstellung zahlt sich messbar aus: Das Gerätewerk konnte durch KI, digitale Zwillinge, Robotik und den Green-Lean-Digital-Ansatz die Produktivität in vier Jahren um 69 Prozent steigern und den Energieverbrauch um 42 Prozent senken. Das Weltwirtschaftsforum hat das Werk deshalb 2024 in sein Global Lighthouse Network der digital führenden Fabriken aufgenommen.
Ein entscheidender Aspekt ist die neue Denkweise für Automatisierung: Während klassische Automatisierung einst auf große Stückzahlen und geringe Variantenvielfalt ausgerichtet war, erfordert die steigende Komplexität – mit über 1.000 Varianten im Gerätewerk – flexiblere Ansätze. Digitale Zwillinge und KI ermöglichen die virtuelle Validierung neuer Varianten und eine adaptive Automatisierung, die jetzt auch bei mittleren Stückzahlen wirtschaftlich ist. Damit gilt das Siemens Gerätewerk Erlangen als Blaupause für die Fabrik der Zukunft.
Siemens Erlangen kombiniert Nachhaltigkeit, schlanke Prozesse (Lean) und Digitalisierung zu einem ganzheitlichen Betriebssystem. Dadurch werden Prozessverbesserungen, intelligente Steuerung und nachhaltiges Handeln als synergetische Einheiten verstanden. Ziel ist es, die Produktion flexibler, nachhaltiger, schneller und qualitativ hochwertiger zu gestalten. Das Werk fertigt unter anderem Frequenzumrichter und Schaltgeräte und beweist, dass industrielle Produktion auch an Hochlohnstandorten wettbewerbsfähig bleiben kann.
Die Umstellung zahlt sich messbar aus: Das Gerätewerk konnte durch KI, digitale Zwillinge, Robotik und den Green-Lean-Digital-Ansatz die Produktivität in vier Jahren um 69 Prozent steigern und den Energieverbrauch um 42 Prozent senken. Das Weltwirtschaftsforum hat das Werk deshalb 2024 in sein Global Lighthouse Network der digital führenden Fabriken aufgenommen.
Ein entscheidender Aspekt ist die neue Denkweise für Automatisierung: Während klassische Automatisierung einst auf große Stückzahlen und geringe Variantenvielfalt ausgerichtet war, erfordert die steigende Komplexität – mit über 1.000 Varianten im Gerätewerk – flexiblere Ansätze. Digitale Zwillinge und KI ermöglichen die virtuelle Validierung neuer Varianten und eine adaptive Automatisierung, die jetzt auch bei mittleren Stückzahlen wirtschaftlich ist. Damit gilt das Siemens Gerätewerk Erlangen als Blaupause für die Fabrik der Zukunft.