Insolvenz von Lieferanten: 7 Warnsignale für den Maschinenbau
31.07.2026 · Quelle: produktion.de · Originalbeitrag
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland steigt weiter. Im April 2026 registrierten die Amtsgerichte 2.276 beantragte Unternehmensinsolvenzen, ein Anstieg von 7,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Gleichzeitig berichten viele Industrieunternehmen über Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Vorprodukten. Die Einkaufsberatung Kloepfel by EPSA nennt sieben Warnsignale, mit denen Maschinenbauer gefährdete Lieferanten frühzeitig erkennen können. Dazu zählen wiederholt verschobene Liefertermine, plötzlich geforderte Vorauszahlungen, nachlassende Qualität, Abwanderung wichtiger Ansprechpartner, verschobene Investitionen sowie zunehmende Intransparenz. Bei jedem Warnsignal werden konkrete Lösungsansätze empfohlen, etwa die fortlaufende Messung der Termintreue, die Prüfung veränderter Zahlungsbedingungen gemeinsam mit dem Finanzbereich oder die Definition verbindlicher Informationspflichten für kritische Lieferanten. Ziel ist es, Produktionsausfälle und Versorgungsengpässe zu vermeiden.