KSB behauptet sich trotz geopolitischer Herausforderungen
07.08.2026 · Quelle: produktion.de · Originalbeitrag
Der Pumpen- und Armaturenhersteller KSB hat im ersten Halbjahr 2026 den Auftragseingang auf 1,849 Milliarden Euro gesteigert (Vorjahr: 1,698 Mrd.). Gestützt wurde die Entwicklung vom Servicegeschäft KSB SupremeServ; negative Währungseffekte und geopolitische Unsicherheiten belasteten jedoch. Im zweiten Quartal lagen Umsatz und Ergebnis über dem ersten Quartal. Das EBIT erreichte im zweiten Quartal 58,5 Millionen Euro, operativ ein Anstieg von rund 150 Prozent. Im ersten Halbjahr sank das EBIT auf 98,4 nach 108,0 Millionen Euro, unter anderem wegen Transformationskosten für SAP S/4HANA. Der Auftragseingang legte im zweiten Quartal um zwei Prozent zu. KSB hält an der Prognose für das Gesamtjahr fest. Laut Geschäftsleitung führten der Krieg zwischen USA und Iran sowie Marktschwäche in China und Europa zu Investitionszurückhaltung und Preissteigerungen.