Wie KI-Halluzination in Studien landet - und welche Gefahren drohen
20.06.2026 · Quelle: tagesschau.de · Originalbeitrag
Der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) bei der Erstellung von Texten in Beratung, Wissenschaft und Unternehmen birgt erhebliche Risiken, insbesondere durch sogenannte Halluzinationen, also erfundene oder falsche Inhalte. Jüngste Beispiele wie Berichte von KPMG, EY Kanada und Deloitte Australien zeigen, dass fehlerhafte oder nicht existente Quellen durch KI-generierte Inhalte in offizielle Studien gelangen können. Häufig sind sogar die verwendeten Quellen bereits KI-generiert. Untersuchungen zufolge waren bis Mitte 2025 rund 35 Prozent neuer Webseiten KI-unterstützt. Eine Analyse der Europäischen Rundfunkunion ergab zudem, dass 45 Prozent der Chatbot-Antworten signifikante Mängel aufwiesen. Experten betonen, dass der Trend zu mehr KI-Nutzung eine konsequente, kritische Prüfung der Ergebnisse erfordert, da sonst fehlerhafte Informationen unbemerkt verbreitet werden.