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Digitaler Zwilling und Daten: So digitalisiert Autodesk Werke

26.06.2026  ·  Quelle: produktion.de  ·  Originalbeitrag

Autodesk demonstriert in seinem Technology Center in Birmingham, wie bestehende Werke mithilfe von digitalen Zwillingen effizient digitalisiert werden können. Grundlage bilden Gebäudescans, Punktwolken (Point Clouds), deren Überführung in BIM-Modelle, sowie Sensorik zur Überwachung von Parametern wie Temperatur, Maschinenzuständen und Sicherheitsaspekten. Dies ermöglicht eine belastbare Planung von Umbauten, Erweiterungen und Betriebsprozessen. Auch Materialflüsse und Mitarbeiterbewegungen lassen sich digital simulieren, um Engpässe frühzeitig zu erkennen. Für Brownfield-Projekte empfiehlt Autodesk einen pragmatischen Ansatz: Mit vorhandenen Daten oder einfachen Scans beginnen und Sensorik schrittweise integrieren. Ergänzend werden KI-Anwendungen für Designvarianten, Prozessautomatisierungen und Simulationen genutzt. Ein Beispiel für die Vorteile durchgängiger Datennutzung liefert das BMW-Werk in Irlbach-Straßkirchen, wo digitale Modelle und automatisierte Prozesse wesentliche Effizienzgewinne ermöglichten.