Kernfusion: KIT wird Forschungshub
29.07.2026 · Quelle: produktion.de · Originalbeitrag
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wird einer von drei Forschungshubs, die die Bundesregierung im Rahmen ihres Aktionsplans Fusion einrichtet. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) hat dies am 29. Juli 2026 entschieden. Der Hub am KIT konzentriert sich auf den Brennstoffkreislauf, neue Materialien und die technische Umsetzung künftiger Fusionskraftwerke. Ziel ist es, Grundlagen für eine leistungsfähige Lieferkette zu schaffen und Unternehmen frühzeitig einzubinden. Als Partner sind Proxima Fusion, Gauss Fusion, Focused Energy und Marvel Fusion beteiligt. Insgesamt kooperieren mehr als 30 Partner aus Wissenschaft und Industrie. Das KIT bringt langjährige Expertise ein, etwa bei Brutblankets zur Tritium-Erzeugung, Werkstoffen für extreme Bedingungen und Hochfrequenzsystemen zur Plasmaheizung.