DIW-Konjunkturbarometer: Energie bremst
30.07.2026 · Quelle: produktion.de · Originalbeitrag
Das DIW-Konjunkturbarometer ist im Juli um 4,8 Punkte auf 91,3 Punkte gefallen und erreicht damit den niedrigsten Stand seit Oktober 2025. Als Gründe nennt das DIW Berlin geopolitische Unsicherheiten, hohe Energiepreise, eine schwache Weltwirtschaft sowie eine verhaltene Binnennachfrage. Die Industrie bleibt ein Schwachpunkt: Produktion und Auftragseingänge zeigen keine Belebung. Weitere Risiken sind ein mögliches Abflauen des KI-Booms, steigende Frachtkosten, niedrige Flusspegel und die unklare Umsetzung des Sondervermögens für Infrastruktur. Ohne dynamischere Binnennachfrage bleibe die Konjunktur anfällig für externe Schocks, so DIW-Experte Guido Baldi.