Ifo: Materialversorgung entspannt sich weiter
31.07.2026 · Quelle: produktion.de · Originalbeitrag
Das ifo Institut meldet für Juli eine leichte Entspannung der Materialversorgung in der deutschen Industrie. Laut einer Umfrage berichteten 13,7 Prozent der Unternehmen von Engpässen bei Vorprodukten, nach 17,2 Prozent im Juni. Gleichzeitig warnt das Institut vor anfälligen Lieferketten, insbesondere aufgrund geopolitischer Risiken rund um die Straße von Hormus. Deutlich verbesserte sich die Lage in der Chemischen Industrie, wo der Anteil von 29,5 auf 13,8 Prozent sank. Im Maschinenbau (14,2 Prozent) und der Automobilindustrie (16,0 Prozent) blieb die Situation nahezu unverändert. Weiterhin angespannt ist die Versorgung bei Herstellern von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (30,3 Prozent) sowie elektrischen Ausrüstungen (25,2 Prozent). Als Grund nennt das ifo Institut die hohe weltweite Nachfrage nach Speicherchips, die durch den KI-Ausbau verstärkt wird. De facto keine Probleme gibt es in der Getränkeherstellung sowie bei Lederwaren, Glas und Keramik.