Wirtschaft für Demokratie gewinnt 2.500 Unternehmen

02.09.2026  ·  Quelle: produktion.de  ·  Originalbeitrag

Rund 2.500 Unternehmen haben sich im Verein „Wirtschaft für ein weltoffenes Deutschland“ zusammengeschlossen. Zu den Mitgliedern zählen Start-ups, Mittelständler sowie Konzerne wie Volkswagen und Infineon. Das Bündnis versteht Weltoffenheit und Demokratieförderung als Investition in die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen und will sich öffentlich für Demokratie, ein starkes Europa und Diversität einsetzen. Eine zentrale Rolle spielt die Einwanderungspolitik: Die Wirtschaft brauche zugewanderte Fachkräfte, Deutschland sei als Einwanderungsland aber nicht attraktiv genug. Unternehmen sollen demokratische Werte in ihren Belegschaften stärken. Laut Edelman Trust Barometer 2026 vertrauen 74 Prozent der Beschäftigten ihrem Arbeitgeber, deutlich mehr als anderen Institutionen. Das Bündnis sieht sich im Konflikt mit der AfD.