Daten verstehen statt nur erfassen
22.09.2026 · Quelle: produktion.de · Originalbeitrag
F. Zimmermann setzt Condition Monitoring ein, um aus Maschinendaten konkrete Zustandsinformationen zu gewinnen. Statt einzelner Sensormesswerte sollen 30 bis 50 Sensorsignale gemeinsam ausgewertet werden, um Muster, Verschleiß und Systemzustände zu erkennen. Entwicklungsingenieur Johannes Lippert betont, dass nicht die Erfassung, sondern die Interpretation der Daten entscheidend ist. Ziel ist eine verständliche Visualisierung bis hin zu Ampel-Logik oder Restlebensdauer in Stunden. Besonders im Fokus steht die Werkzeugspindel, deren Ausfall die gesamte Anlage stoppt. Durch präzisere Vorhersage sollen Wartungen planbar und ungeplante Stillstände vermieden werden. Condition Monitoring dient zudem der Ursachenanalyse und kontinuierlichen Verbesserung von Prozessen und Konstruktion. Wegen sicherheitskritischer Anwendungen setzt das Unternehmen auf lokale Datenverarbeitung statt Cloud.