Historisches Niedrigwasser setzt Industrie unter Druck
03.08.2026 · Quelle: produktion.de · Originalbeitrag
Das historische Niedrigwasser an Rhein, Elbe und Donau belastet die deutsche Wirtschaft erheblich. Vielerorts wurden neue Tiefststände gemessen, wie in Köln mit 67 Zentimetern. Die Güterschifffahrt fährt zwar weiter, muss aber Ladung reduzieren, was Transportkosten steigen lässt und Lieferketten gefährdet. Besonders betroffen sind Chemie, Stahl und Mineralölwirtschaft. Verbände warnen vor Versorgungsengpässen in der Stahlindustrie. Der NRW-Verkehrsminister fordert eine nationale Taskforce. Verbraucher müssen möglicherweise mit höheren Preisen bei Baustoffen, Energie und Sprit rechnen. Kreuzfahrtanbieter sagen Touren ab oder planen um. Das Niedrigwasser könnte das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal um bis zu 0,2 Prozent dämpfen.