Wenn unsichtbare Rückstände zum Produktionsrisiko werden

02.09.2026  ·  Quelle: produktion.de  ·  Originalbeitrag

Filmische Verunreinigungen sind dünne, oft unsichtbare Rückstände aus Ölen, Fetten oder Prozessmedien, die Bauteiloberflächen belasten. Sie können Klebe-, Beschichtungs-, Schweiß- oder Kontaktierungsprozesse stören, obwohl das Bauteil partikulär sauber ist. Entscheidend sind Substanz, Position und Folgeprozess. Besonders in Automobilindustrie, Elektronik, Medizintechnik, Maschinenbau sowie Batterie- und Brennstoffzellenproduktion wächst die Bedeutung. Auch gereinigte Teile können durch Handschuhe, Verpackungen oder Ausgasungen erneut kontaminiert werden. Eine zuverlässige Messung erfolgt etwa per Kontaktwinkelmessung. Notwendig ist eine Betrachtung der gesamten Prozesskette, um eine funktionsgerechte Oberflächenqualität wirtschaftlich abzusichern.