KI-Notfallplan: Sechs Schritte für den Ernstfall
08.09.2026 · Quelle: produktion.de · Originalbeitrag
Am 3. September 2026 kam es nahezu zeitgleich zu Störungen bei ChatGPT, Claude und Grok. Die KI-Beratung Neurawork empfiehlt Unternehmen daraufhin einen KI-Notfallplan, um geschäftskritische Prozesse bei Ausfällen weiterbetreiben zu können. Der Plan umfasst sechs Schritte: kritische KI-Prozesse identifizieren, Daten unter eigener Kontrolle halten, Prozesswissen dokumentieren, KI-Alternativen vorbereiten, einen manuellen Plan B festlegen und den Ernstfall mit regelmäßigen Tests üben. Betont wird, dass nicht nur die KI-Dienste selbst, sondern auch Prompts, Wissensdatenbanken und Gesprächsverläufe in unternehmenseigenen Systemen gespeichert werden sollten. Zudem sollten andere Anbieter wie Anthropic oder Mistral als Ersatz geprüft werden. Der KI-Notfallplan folgt damit der Formel: Risiken erkennen, Daten kontrollieren, Wissen dokumentieren, austauschbar bleiben, manuellen Plan B festlegen und testen.