Wie Prozessdaten den Maschinenbau resilienter machen
04.09.2026 · Quelle: produktion.de · Originalbeitrag
Der Artikel fasst ein Interview mit Dr. Hendrik Hackmann von Infor zusammen, der auf dem Maschinenbau-Gipfel 2026 spricht. Er erklärt, dass Prozessintelligenz keine vollständig harmonisierte IT-Landschaft erfordert. Durch die Zusammenführung vorhandener ERP-Daten über Werke und Systeme hinweg lassen sich Engpässe und Risiken frühzeitig erkennen. Resilienz zeige sich in der Abweichung von Kennzahlen unter Stress, etwa bei Durchlaufzeit oder Liefertreue. Standardisierung und Flexibilität seien keine Gegensätze: Standardprozesse ermöglichen definierte Ausnahmen und vorbereitete Eskalationspfade. Unternehmen sollten alternative Lieferanten oder Kapazitätsverlagerungen im Voraus modellieren. Das Interview betont, dass Transparenz wichtiger ist als sofortige Systemvereinheitlichung.